Antibes, Frankreich

Tom Junkersdorf, Chefredakteur der GQ, schwelgt im Hotel Du Cap-Eden-Roc im Glanz der Legenden Hollywoods: 

»Das schönste Hotel der Welt ist für mich das Hotel Du Cap-Eden-Roc am Cap d’Antibes. Als ich dort vor 20 Jahren zum ersten Mal eincheckte, stand Brad Pitt neben mir. Ein deutliches Zeichen, wie richtig ich doch bei der Auswahl meines Hotels lag. Im letzten Mai habe ich wieder im Cap-Eden-Roc übernachtet. Nirgendwo bleibt die Zeit eleganter stehen. Der Hauch von ›Great Gatsby‹, Sehnsuchtsort der Filmlegenden. Im goldenen Gästebuch: Liz Taylor, die Kennedys, Picasso, Johnny Depp. Ein in Felskanten geschliffenes Paradies. Die schier endlose Allee durch 22 Hektar Piniengarten hinunter zur kristallblauen Riviera ist der Runway in die Unsterblichkeit. Wie geschaffen für große Fashion-Momente. Wer vom in das Basaltgestein gesprengten Infinity-Pool zu den Sprungbrettern an den Klippen schauläuft, sich wie all die schönen Menschen hier an das verspielte Trapez über den Wellen hängt oder zum Privatponton hinausschwimmt, wird begleitet von einem leisen Surren aus den Felsvorsprüngen. Paparazzi haben sich eingenistet. Sie wissen: Jedes Foto von hier kann sofort um die Welt gehen.«

@tomjunkersdorf @gq_germany #gq
oetkercollection.com/destinations/hotel-du-cap-eden-roc

Top 11 Hotels Tom Junkersdorf GQ
Top 11 Hotels Lara Gonschorowski

Bad Gastein, Österreich

Lara Gonschorowski, Chefredakteurin von Cosmopolitan, nächtigt im Waldhaus Rudolfshöhe stets in Zimmer Nummer zwei: 

»In der Rudolfshöhe zu übernachten ist wie bei guten Freunden zu wohnen. Die Gastgeber Jan und Stefan haben das über 600 Jahre alte Waldhaus vor zweieinhalb Jahren übernommen und äußerst behutsam wie reizend saniert. Jedes der vier Zimmer ist individuell mit charmanten Vintagemöbeln und persönlichen Kunstgegenständen eingerichtet. Mein Favorit: Zimmer Nummer zwei. Nirgends schlafe ich besser. Und nirgends ist der Blick über das Gasteiner Tal inspirierender und faszinierender als von der Terrasse der Rudolfshöhe aus.« 

@lgonschoroswki @cosmopolitan_de
rudolfshoehe.at

Garda, Italien

Dagmar von Taube, Chefreporterin Reportagen/Vermischtes von Die Welt und Welt am Sonntag, liebt an der Locanda San Vigilio sogar das Knarzen der Betten:

»In der Locanda San Vigilio fühlt man sich nicht wie in einem Hotel. Die Villa aus dem 16. Jahrhundert am Ufer des Gardasees lässt einen träumen, man sei hier zu Hause bei irgendwelchen sehr schicken, etwas vergilbten italienischen Aristokraten. Das gesamte Interieur – das macht es so faboloso – ist ausgesprochen charmant verkramt. Das Anwesen liegt auf einer kleinen Landzunge in einem zehn Hektar großen Park. Die wenigen Zimmer sind, wie sich das für alte Häuser gehört, schwer und dunkel möbliert. Knarzende Betten, die Bademäntel tragen Monogramm. Der Koch ist ausgezeichnet. Auf der Veranda mit weiß gedeckten Tischen unter tizianroten Markisen kann man stundenlang lunchen und auf den blauen Horizont schauen, um dann über Bozen und München mit dem Auto wieder nach Hause zu trödeln.« 

@dagmar_v_taube @iconistbyicon @welt #weltamsonntag
locanda-sanvigilio.it

Top 11 Hotels Dagmar von Taube
Top 11 Hotels Oliver Jahn AD

Hakone, Japan

Oliver Jahn, Chefredakteur der AD Architectural Digest, schläft nirgends besser als im Gôra Kadan: 

»Das Gôra Kadan zählt zu den schönsten Ryokans Japans. Knapp 100 Kilometer von Tokio entfernt liegt es in dem kleinen Ort Hakone inmitten einer wunderschönen Landschaft im Dunstkreis des Fuji-san – einer der malerischsten Orte, die ich kenne. Ein traditionelles japanisches Reisegasthaus, in dem man am Nachmittag eincheckt und – nachdem man seine westliche Kleidung gegen einen einfachen Baumwollkimono, einen Yukata, eingetauscht hat – stundenlang in einer der berühmten heißen Quellen, Onsen genannt, badet. Man hört wenig, ein Bach plätschert, ein paar Vögel, Blätterrauschen. Das ist dort auch das Ziel: Einkehr und Reinigung. Wenn sich dann am Abend die Washi-Türen des Zimmers wispernd schließen und man ein leichtes Abendessen zu sich genommen hat, schläft man so gut wie nirgends sonst auf der Welt. Man möchte immer wieder dorthin zurück.«

@oliverjahnad @ad_germany #adgermany
gorakadan.com/en/sp

Hamburg, Deutschland

Christian Bracht, Chefredakteur des Sleek Magazine, genießt die Aussicht im The Fontenay: 

»Beeindruckt hat mich das Hotel besonders mit seiner Architektur: Drei Kreise verleihen dem Gebäude von verschiedenen Standpunkten aus eine wundervolle Aussicht, die mit jedem Stockwerk noch ein bisschen besser wird. Ganz oben gibt es einen großen Spa-Bereich; aus dem Infinity-Pool hinausblickend kann man optimal über die Alster und Hamburg schauen. Aber nicht nur mit seiner Aussicht versprüht das Luxushotel seinen Charme. Die stilvoll eingerichteten Zimmer geben dem Gast die Möglichkeit, sich trotz der Citylage des Hotels zu entspannen. The Fontenay hat ein fantastisches Restaurant, das seinen Stern wert ist. Auch die Fontenay Bar sowie die prunkvolle Bibliothek lassen Urlaubsgefühle aufkommen. Man hat den Eindruck, dass alles absoluter Luxus und maßgefertigt ist. Und beim Hinausgehen steht man direkt an der Alster, deshalb laufe ich bei jedem meiner Besuche einmal um sie herum.« 

@christian_bracht @sleekmag #sleekmagazine
thefontenay.de

Top 11 Hotels Christian Bracht Sleek Magazin
Top 11 Hotels Bettina Billerbeck Schöner Wohnen

Koh Samui, Thailand

Bettina Billerbeck, Chefredakteurin von IDEAT und Schöner Wohnen, macht sich im Kamalaya mit Yoga und Massagen locker: 

»Mein Lieblingsort ist das Kamalaya auf Koh Samui. Ich fahre einmal im Jahr hin, um dort eine gesunde Woche mit Yoga und Massagen zu verbringen. Es liegt an einem Hang wie ein Dschungeldorf, man kann eigene Häuschen mieten oder die neuen Superior Sea View Suites. Trotz allen Komforts und ›Ultra-Pamperings‹ kann man es gar nicht als Luxusresort bezeichnen. Es hat etwas ungemein Lässiges und Familiäres. Und man kann sehr gut als Frau allein hinfahren (es sind viele internationale weibliche Gäste zwischen 40 und 60 dort, die ihre Ruhe haben wollen). Wer nach den ersten Tagen dann doch mal Gesellschaft wünscht, nimmt abends am Community-Table Platz. Die Massagen sind unerreicht gut, und es ist unglaublich, wie schnell man trotz der fantastischen Küche abnimmt. Ich mache dort auch Urlaub vom Design, denn das spielt an diesem Ort ebenfalls keine Rolle.«

@bettinabillerbeck @schoenerwohnenmagazin @ideatgermany
kamalaya.com

Miami, USA

Jörn Kengelbach, Chefredakteur von AW Architektur & Wohnen und Robb Report, schätzt das Interior Design von Joseph Dirand im The Surf Club: 

»Mein derzeitiges Lieblingshotel liegt an einem Ort, den ich eigentlich immer unter ›Kann man machen, muss man aber nicht‹ abgespeichert hatte: Miami. Gleiches gilt für die Hotelkette, die das Hotel betreibt. Genauer gesagt geht es um das kürzlich eröffnete The Surf Club von Four Seasons im Stadtteil Surfside. Ist es das Design der 77 Zimmer von Joseph Dirand? Ist es die spektakuläre und zugleich ruhige Art und Weise, auf die das Büro von Richard Meier über den ehemaligen Strandclub aus den 1930er Jahren mehrere Glastower setzte und so eine Art begehbaren Futurismusroman schuf? Der Ort hat alles schon einmal erlebt, nachdem Reifen-Tycoon Harvey Firestone ihn Anfang der 1930er Jahre mit kleinen (heute als Hotelzimmer buchbaren) Strandhütten geschaffen hatte. In den 50ern und 60ern ging hier von Frank Sinatra über den Schah von Persien und Winston Churchill so ziemlich alles ein und aus, was Rang und Namen hatte. Für mich atmet der Ort im sonst teils recht seelenlosen Miami Geschichte – ein rares Gut in schnelllebigen Zeiten.«

@aw_magazin @robbreport_de @watchcollector.world
fourseasons.com/surfside

Top 11 Hotels Jörn Kengelbach AW Architektur
Top 11 Hotels Marcus Luft Gala

Peloponnes, Griechenland

Marcus Luft, stellvertretender Chefredakteur und Fashion Director der Gala, trinkt seinen Rosé bevorzugt am Pool von The Romanos

»Der Inbegriff des perfekten Sommers ist für mich ein grandioser Hotelpool. Ich liebe es, den Tag über auf einer Liege zu chillen, andere Gäste zu beobachten und ab und zu ins Wasser zu hüpfen. Genau aus diesem Grund ist das The Romanos auf dem Peloponnes mein Favorit. Die Resortanlage hat auch einen herrlichen Beach und ein fabelhaftes Strandrestaurant – mein Lieblingsort ist aber seit Jahren die Front-Row am Beckenrand. Gerne würde ich nun behaupten, dass ich dort die Sonne genieße und dabei ein Buch lese. Nichts da. Meistens tagträume ich vor mich hin oder beobachte die anderen, wahnsinnig schillernden Gäste, die ihre Bahnen ziehen oder in der Poolbar ihren Rosé genießen. Was sich hier vor meiner Liege abspielt, ist spannender als jeder Tausend-Seiten-Wälzer. ›Schatz, ist jetzt Zeit für einen Rosé?‹ – ›Bien sûr!‹«

@marcus_luft @gala_magazin
marriott.com/hotels/travel/klxlc-the-romanos

Sils im Engadin, Schweiz

Anne Petersen, Redaktionsleiterin von Salon, wird im Waldhaus Sils im Engadin zu einem besseren Menschen:

»Wenn es ein Hotel gibt, das wirklich sehr altmodisch ist, dann ist es das Waldhaus Sils im Engadin. Seit fünf Generationen in Familienbesitz, thront es von Wald umgeben hoch über dem Silsersee. Die strenge Sitzordnung zum Nachtessen, der Lesesaal, das Salonorchester – hier mischt sich die Betulichkeit eines Sanatoriums mit dem diskreten Charme der Bourgeoisie. Dass Mobiltelefone in diesem Hotel regelrecht peinlich sind, hilft mir wirklich abzuschalten. Das Alte (die renovierte Bar) und das Neue (das in den Felsen gesprengte, sehr moderne Spa der Baseler Architekten Miller & Maranta) harmonieren wohltuend unaufgeregt. Dieses Hotel macht mich zu einem besseren Menschen. Und das sollte wohl reichen.« 

@anne_petersen @salon_magazin
waldhaus-sils.ch

Top 11 Hotels Anne Petersen Salon
Top 11 Hotels Petra Winter Madame

Venedig, Italien

Petra Winter, Chefredakteurin der Madame, begleitet den Chefkoch des Aman Venice zum Einkauf auf den Rialto-Fischmarkt:

»Wer nicht so gern nach Venedig fährt, weil ihm die Stadt in der Lagune zu überfüllt ist, dem kann ich das Aman Venice als Gegengift empfehlen. Es liegt mitten in San Polo am Canal Grande, hat aber einen wunderschönen Garten und sehr viel Platz. In dem Palazzo aus dem 16. Jahrhundert sind nur 24 Zimmer untergebracht. Hier tritt man sich also nicht auf die Füße, sondern relaxt in großzügigen Loungesesseln und Sofas unter herrlichsten Deckenmalereien. Besonders erwähnenswert: die Möglichkeit, mit dem Chefkoch des Aman, Dario Ossola, auf den Rialto-Fischmarkt zu gehen und sich seine Leibspeisen auszusuchen, die dieser dann wie gewünscht zubereitet. Mein Mann und ich haben anlässlich unseres zehnten Hochzeitstages noch Mitte Oktober im Sonnenschein den unglaublich guten Branzino verspeist, davor gab es eine Reihe Antipasti wie die Focaccia aus Kartoffelteig (the best!), Burrata, Fritto misto, Artischocken. Ich habe selten so exzellent und so viel gegessen. Und romantisch ist es in Venedig natürlich immer.«

@madamewinter @madamemagazin
aman.com/resorts/aman-venice

Westerland, Deutschland

Sabine Hofmann, Chefredakteurin von Myself und Donna, fühlt sich im Hotel Stadt Hamburg bestens aufgehoben:

»Mein Lieblingshotel ist das Hotel Stadt Hamburg in Westerland auf Sylt. Zum einen, weil Sylt meinen Kopf frei macht; zum anderen liegt es an den Hotelbesitzern, der hinreißenden Familie Hentzschel, die dieses etwas altmodische Haus mit so viel Lust und Leidenschaft führen, dass man sich immer willkommen und – noch wichtiger – gut aufgehoben fühlt. Was ich außerdem mag: den respektvollen, netten Umgang mit den Angestellten. Die arbeiten dort alle gerne.«

@myselfgermany @donna_redaktion
hotelstadthamburg.com/de

Top 11 Hotels Sabine Hofmann Myself

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Ein Beitrag von Stephanie Fresle

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